Der nächste Quantensprung

Aktualisiert: Mai 15

Durchbruch in eine neue Identität



Solch ein Quantensprung kann sich anfühlen wie ein Sprung vom Dach eines Hochhauses hinüber auf ein anderes Dach. Dazwischen liegt eine tiefe Kluft, die es zu überwinden gilt. Diese Art Sprung erfordert Mut und auch eine gewisse Portion Draufgängertum, denn man weiß nicht, ob der Fuß auf der anderen Seite sicher aufgesetzt werden kann, ob der Sprung gelingt und ob das Dach hält. Es gibt Zeiten im Leben, da spürt man sehr deutlich, man sollte jetzt springen, denn der Grund auf dem man noch steht, fühlt sich bröckelig, wackelig an. Er gibt nichts mehr her. Ein Gefühl, als wenn man sich von allem, was man bisher gelernt hat, lösen sollte, weil man keine Sicherheit mehr daraus ziehen kann.


Die Notwendigkeit solch einen Quantensprung im eigenen Leben zu vollziehen kann in einer kritischen Lebensphase auftauchen.


Man hat sich diese Situation nicht freiwillig ausgesucht und kämpft vielleicht deshalb innerlich dagegen an.


In alten Kulturen gab es dafür Riten, um solche Übergänge bewusst und in Begleitung erfahrener Männer und Frauen zu vollziehen. Die Aborigines zum Beispiel nahmen heranwachsende Mädchen und Jungen aus der Gruppe und führten sie in den Busch. Dort wurden die Mädchen von weisen Frauen aufgeklärt über Geburt, Hygiene und Kindererziehung. Die Jungen lernten von den Ältesten jagen, wie man eine Familie gründet und wie man den Ehrenkodex in der Gruppe einhält. Diese Initiationen waren auch ein Anlass zur Bewährung bei schmerzvollen Aufgaben. Nach dem Ende gingen die Mädchen als Frau hervor und die Jungen als Mann. Sie traten so gestärkt und beschützt in eine neue Phase des Lebens ein.


Für manche Übergänge in unserer Gesellschaft mag es passende Rituale geben (Hochzeit, Geburtstag, Beerdigung), manchmal fehlen sie gänzlich.


Es können Schicksalsschläge sein, die uns als einschneidendes Erlebnis den Übergang in eine neuen Lebensphase markieren, begleitet von Sinnlosigkeit, Verwirrung und Orientierungslosigkeit. Die schwere Krankheit, der plötzliche Tod einer geliebten Person, der Verlust des Arbeitsplatzes, die Geschäftsaufgabe, die Partnerschaftskrise können uns in jedem Alter treffen. Vielleicht sind es auch Herausforderungen anderer Art, die drängen, endlich zum Sprung anzusetzen: Die Einsamkeit, ein Rückschlag, der anstehende Wohnungswechsel, eine überzeugende Präsentation beim Chef, eine Begleitung nach dem Führerscheinentzug, ein Weg durch die Chemotherapie, eine Weiterbildung mit Übernahme von Führungsverantwortung, Prüfungen erfolgreich meistern....etc.


Es kann allein schon hilfreich sein, sich bewusst zu machen, dass man in einer Phase des Übergangs steckt. Stell Dir vor, Du bist Dir darüber im Klaren, daß etwas Neues ansteht und Du hast eine starke Begleitung an Deiner Seite, die Dir nicht nur Mut macht, diesen Sprung zu wagen, sondern Dir auch das Rüstzeug mit auf den Weg gibt, sodass Du diese Herausforderung erfolgreich meistern wirst. Du musst nicht alles allein machen. Je sicherer Du Dich fühlst, desto leichter kannst Du Dich auf das Neue einlassen.


Leben heißt weitergehen, Leben heißt springen. Leben ist manchmal sogar sprunghafte Entwicklung. Leben ist Abenteuer. Nichts bleibt wie es ist.


Mit meiner Begleitung kannst Du lernen eine Situation so anzunehmen wie sie ist. Du findest wieder Sinn im Leben und noch viel mehr. Was immer Du suchst, Du machst Dich auf den Weg, Du kommst in die Bewegung und gehst Deinen einzigartigen Weg.